Stichwort “Automation” in unserer Fabrik der Zukunft

Stichwort “Automation” in unserer Fabrik der Zukunft

Seit mehreren Jahrzehnten setzen wir bereits auf Spitzentechnologie und seit Anfang dieses Jahres haben wir, wenn auch nur vorübergehend, einen Roboter in unsere Fertigung implementiert. Jetzt beschäftigen wir uns mit dem Aufbau einer automatisierten Produktion mit dem Ziel eine duale Fertigung bei Egli zu integrieren.

Bestimmte Teile sollen so in Randstunden und in der Nacht hergestellt werden können, was die Kosten senkt und die Durchlaufszeit verkürzt.

Wie funktioniert “Automation” in unserer Fabrik der Zukunft?

Für uns heisst das aktuell den angeschafften Roboter mit der automatisierten Biegemaschine BT 150 zu verbinden. Das Besondere an diesem Mini-Schwenkbiegeapparat ist, dass er nahezu für kleine Teile prädestiniert ist, da er diese ganz ohne Sonderwerkzeuge biegen kann. Damit qualitätsrelevante Merkmale gemessen werden können oder ein Prüfintervall erfolgen kann wird das System mit einem digitalen Messprojektor ergänzt.

Jeder Artikel, welcher automatisiert hergestellt wird, muss vorab programmiert werden. Im Wiederholauftrag können diese Daten wieder abgerufen werden und der Roboter arbeitet mit der Schwenkbiegemaschine völlig autonom.

Sinn und Zweck der Automation unseres Unternehmens und der Implementation vernetzter digitaler Lösungen soll aber keinesfalls sein, dass die Maschinen auf Dauer Mitarbeiter ersetzen werden. Im Gegenteil. Sollte es uns gelingen bestimmte Artikel künftig in dieser digitalen Fertigung herzustellen dürfte daraus ein wesentlicher Kostenvorteil entstehen. Für Egli bedeutet die Automation im Idealfall Senkung der Produktionskosten und Wettbewerbsfähigkeit.

Um dem digitalen Wandel auf Augenhöhe begegnen zu können, brauchen wir ausgebildete Fachkräfte, welche ein solch verknüpftes System auch bedienen können. Der Erfahrungsschatz und auch die Kompetenz in Greiftechniken von Federteilen und Werkzeuglösungen wird eine zentrale Rolle im Bezug zum Erfolg sein.

Verknüpfte Technologien wie Horst und unsere Biegemaschine fordern unsere Mitarbeiter dazu heraus, sich aktiv mit innovativen Geschäftsideen auseinanderzusetzen und sich um die Dinge zu kümmern, die auch unsere Roboter uns nicht abnehmen können.

Wenn alles den Plänen nach verläuft, wird das komplette System der Biegemaschine bereits Ende September implementiert sein. In unserem nächsten Blogpost werden wir Ihnen dann hoffentlich schon davon berichten können, wie Horst und die Schwenkbiegemaschine sich im Alltag schlagen und ob die Zusammenarbeit so funktioniert, wie wir es uns vorstellen. 

(Wann dieser erscheint, erfahren Sie ausserdem auch in unserem Newsletter, welcher 4x pro Jahr versendet wird. Tragen Sie sich unten in unserem Newsletter ein.)